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Kociewie

KOCIEWIE

Mit Kociewie wird eine ethnisch-kulturelle Region im westlichen Teil von Bory Tucholskie (dt. Tucheler Heide), im Einzugsgebiet von Wierzyca (dt. Ferse) und Wda (dt. Schwarzwasser) bezeichnet. Kociewie bewohnen ca. 250.000 Einwohner. Die Hauptstadt der Region bildet Starogard Gdański (dt. Danziger Stargard), die größte Stadt ist hier jedoch Tczew (dt. Dirschau). Kociewie spricht ihre eigene Mundart, die der kaschubischen Sprache einigermaßen ähnelt.


 Auf den ausgedehnten, tischflachen Weichsel-Tiefebenen ragen dicht bewaldete Hügel hervor, schlängeln sich Flüsse und glänzen Seenwasserspiegel. In hiesigen Wäldern leben  Hirsche, Rehe, Füchse und Hasen, wie auch Damhirsche und Marderhunde. Neben solchen Vögeln wie Störche, Schwäne, Reiher und Kraniche kann man hier auch auf Auer- und Birkhühner stoßen.  Es gibt hier über zehn Naturschutzgebiete, neun Landschaftsschutzgebiete und zwei Landschaftsparks: Wdzydzki und Wdecki.


 Natur ist jedoch noch nicht alles, was Kociewie den Touristen anzubieten hat. Die Region ist auch wegen ihrer Baudenkmäler sowie der reichen und einzigartigen Kultur sehr interessant. Sie wird auch als „großes Freilichtmuseum“ bezeichnet; Kociewie stellt jedoch vor allem ein Paradies für Liebhaber der gotischen Architektur dar.


Die Region ist dessen wert, dass man hier Urlaub verbringt oder aber sie übers Wochenende durchwandert, wobei man nicht nur reizvolle Ecken der Landschaft von Kociewie, sondern auch die besondere Gastfreundlichkeit von Einheimischen kennen lernen kann.
 

 


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