Die Mierzeja Wiślana (dt. Frische Nehrung) ist eine phänomenale Sandhalbinsel, die aus dem mit Meeresströmungen und der Weichsel angeschwemmten Sand entstanden ist. Die Landzunge erstreckt sich von Danzig bis Pillau in der Russischen Föderation. Die Nehrung befindet sich am südöstlichen Ufer der Zatoka Gdańska (dt. Danziger Bucht), trennt das Zalew Wiślany (dt. Frische Haff) von offenen Gewässern der Danziger Bucht und wird vom Żuławy Wiślane (dt. Weichsel-Werder) durch ein System von Kanälen getrennt. Die Nehrung erstreckt sich auf einer Länge von 60 km bis zur Wyspa Sobieszewska (dt. Bohnsacker Insel) und ist von 600 m bis 2 km breit.
Die einzigartige, sich über Jahre formende touristische Region haben mit Mischwald bewachsene, künstlich bewaldete Dünen geprägt. Es wurden hier sogar drei Naturschutzgebiete gegründet, und zwar: Ptasi Raj (Mewia Łacha, dt. Vogelparadies bzw. Möwenaltarm), Kąty Rybackie (dt. Bodenwinkel) und Buki Mierzei Wiślanej (Buchen der Frischen Nehrung). Sehenswert sind hier Fischerorte wie Piaski, Jantar (dt. Pasewark) oder Mikoszewo sowie Krynica Morska (dt. Kahlberg) - ein Ort mit sehr günstigen klimatischen Bedingungen, d.i. einem hohen Iodgehalt der Luft, einer hohen Insolation und Luftfeuchtigkeit, der als die wärmste Region der Ostseeküste viele Touristen in der Sommerzeit verlockt.
Eine Attraktion der Frischen Nehrung bilden auch die dort entdeckten Thermalsolen, und für Wanderer, die gerne in Wäldern wandern - Kieferwälder.
Die Region bietet viele touristische Attraktionen, dennoch gehört sie nicht zu den am häufigsten besuchten Ecken Polens.
Hotel Kozi Gród - Pomlewo
Blaszany Bębenek
Historisches Museum der Stadt Danzig - Artushof